Die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte im Norden von Sachsen-Anhalt ist weiter im Rennen als Modellregion „Land.Digital“. „Unser eingereichter Antrag wurde nun von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als deutschlandweit eines von 79 Projekten bewertet und als innovativ eingestuft“, sagte Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) am 08. Juli in Tangerhütte. „Damit haben wir weiterhin die einmalige Möglichkeit, mithilfe eines einzigartigen Ansatzes die Chancen der Digitalisierung auf den ländlichen Raum zu übertragen.“ Die Einheitsgemeinde hatte sich im vergangenen Jahr zusammen mit hochkarätigen Partnern um die Bundesförderung beworben.

Mit dem Projekt soll gezeigt werden, wie die strukturbedingten Nachteile einer ländlichen Region, etwa bei der Mobilität, der Nahversorgung und der gesellschaftlichen Teilhabe, aufgehoben werden können. „Wir wollen zusammen mit dem Bürger digitale Anwendungen schaffen, die allen nützen sowie den Sprung in das Zeitalter des schnellen Internets erleichtern“, so Brohm weiter. Er sei optimistisch, dass Tangerhütte als Modellregion überzeugen könne und erwarte einen positiven Bescheid vom BLE.

Für die Realisierung des Projektes ist ein Konsortium, bestehend aus der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte, Mircosoft Deutschland, Fraunhofer IESE, Teleport sowie die Kommunale IT-Union gegründet worden. „Land.Digital“ ist ein Förderprogramm für ländliche Räume. Insgesamt sind 200.000 Euro Fördermittel beantragt worden. Die Förderphase würde über einen Zeitraum von etwa zwei Jahre gehen und könnte am 1. Januar 2019 beginnen. Das Ziel der Bewerbung ist es, die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte als Region auf dem Weg zur Digitalisierung mit innovativen Ideen voran zu bringen.

Projekt beispielgebend für ländliche Räume in Deutschland

Die Mitglieder des Konsortiums bewerten das Projekt als beispielgebend für die zukünftige Entwicklung ländlicher Räume in der Bundesrepublik. „Deutschland steht wie kein anderes Land für dezentrale Prosperität“, sagte Gerald Swarat vom Fraunhofer IESE. Es gelte die Frage zu beantworten: Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit Jung und Alt auch außerhalb der Großstädte glücklich leben und arbeiten können?

„Die digitale Transformation leistet einen zentralen Beitrag zur Verbesserung der kommunalen Nahversorgung in ländlichen Regionen. Damit wir dieses Potenzial voll ausschöpfen können ist es entscheidend, neue digitale Dienste frühzeitig und zusammen mit den Bürgern zu erproben“, sagte Daniel Worlikar von Microsoft Deutschland. So könnten Verwaltung und Bürger gemeinsam lernen, wie sie ihre Region nachhaltig fit für die Zukunft machen.

„In Tangerhütte finden wir den Mut zur Zukunft und die Tatkraft zur Gestaltung“, sagte der Geschäftsführer der Teleport GmbH, Thomas Patzelt. Das gemeinsame Ziel seien Nachhaltige Anwendungen, die bereits bestehende Vorteile des Landlebens weiter aufwerten. „Wir wollen Tangerhütte zu einem besonders erlebenswerten Ort machen.“

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Die Bemühungen der Lokalen Aktionsgruppe „Uchte-Tanger-Elbe“ haben positive Effekte auf Arbeitsplätze und Einkommen in der südöstlichen Altmark. Das ist ein Ergebnis der großen Evaluierung der Arbeit zur Halbzeit der aktuellen Förderperiode, die am 26. Juni bei der Mitgliederversammlung auf dem Bismarkschen Landgut Welle vorgestellt wurde.

„Zwischen 2016 und 2018 wurden insgesamt 27 Vorhaben in den drei Einheitsgemeinden Stendal, Tangermünde und Tangerhütte bewilligt und damit Investitionen von rund zwei Millionen Euro angeschoben“, sagte LEADER-Managerin Sibylle Paetow. Zu den erfolgreichen Beispielen gehören der Ausbau der Öko-Rindfleischdirektvermarktung in Schernebeck, die Inwertsetzung von Gutshaus und Park Birkholz als Austragungsort der Altmarkfestspiele, die Sanierung von Pension und Stipendiatenhaus auf dem Kunsthof Dahrenstedt und die Restaurierung des Bucher Rolands. So habe die LAG-Arbeit zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur beigetragen. „Weiterhin konnten Haltefaktoren für Kinder- und Jugendliche gestärkt werden und eine Unterstützung des Ehrenamts erfolgen.“

Auch in Zukunft möchte sich die Aktionsgruppe um die Themen „Natur- und Kulturerbe“, „Lebensqualität und vitale Ortskerne“ sowie „Bildung und Beschäftigung“ kümmern. Dafür steht auch 2019 wieder ein Budget für LEADER-Vorhaben zur Verfügung. „Zudem arbeiten wir an der weiteren Vernetzung der Projekte untereinander als auch über die Grenzen der Region hinaus“, fasste Paetow zusammen. Dazu würden unter anderem Kooperationen und Partnerschaften geschlossen.

Die Bekanntheit der Projekte soll auch weiterhin durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit gestärkt werden. Die nächste Aktion dafür steht bereits kurz davor. Die LAG veranstaltet wieder eine Bloggerreise. Der diesjährige #AltmarkBlogger Michael André Ankermüller aus Berlin wird Ende August durch die Region touren und über einzelne LEADER-Projekte überregional berichten. Der Themenschwerpunkt liegt dabei auf dem ländlichen Lifestyle.

Die LAG-Mitglieder trafen sich für die Auswertung der Evaluierung auf dem Bismarkschen Landgut in Welle bei Stendal. Hier wurde eines der ersten LEADER-Projekte in der aktuellen Förderperiode durchgeführt. Auf dem Gutshof ist das Kompetenzzentrum „Heimische Birnen“ mit einer ausgebauten Gutsscheune entstanden, durch die sich die Akteure führen ließen. Beim anschließenden gemeinsamen Sommerfest wurde dann weiter genetzwerkt.

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Der #AltmarkBlogger 2018 kommt aus der Bundeshauptstadt. Der Berliner Michael André Ankermüller wird vom 29. bis 31. August für drei Tage durch die südöstliche Altmark reisen und darüber im Internet berichten. „Es haben sich zahlreiche Bloggerinnen und Blogger für die Tour beworben und uns ist die Auswahl nicht leicht gefallen“, sagt der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe "Uchte-Tanger-Elbe", Andreas Brohm. Die LEADER-LAG richtet die Bloggerreise im Norden von Sachsen-Anhalt aus. Der neue #AltmarkBlogger komme aus einer Großstadt. Er und sein Blog Bohème (www.blogboheme.de) würden perfekt zum Thema der diesjährigen Reise passen. Bei der Tour geht es um das LandLeben und die neuen Sehnsüchte einer Generation, die überwiegend in der Stadt lebt und am Bildschirm arbeitet.

Ankermüller beschäftigt sich bereits seit Jahren mit dem Thema Leben auf dem Land. „Ein Bekannter hat mir einen Zeitungsartikel mit der Überschrift Blogger fürs Ländliche gesucht mit dem Hinweis geschickt, dass das doch für Blog Bohème und mich spannend sein könnte“, erzählt der Blogger und Journalist. Er beschäftige sich zunehmend mit der Frage, wie der ländliche Raum in Zeiten der Digitalisierung für junge Menschen wieder attraktiv werden könnte. „Dazu hat die Ausschreibung des #AltmarkBloggers einfach perfekt gepasst. Umso mehr freue ich mich, die Altmark für ein paar Tage Ende August zu entdecken.“ 

#AltmarkBlogger kommt zum ersten Mal in die Altmark 

Dabei wird der neue #AltmarkBlogger zum ersten Mal in seinem Leben überhaupt in die Altmark reisen. „Bisher habe ich von der Altmark noch nicht viel gehört. Zugegebenermaßen wusste ich anfangs sogar nicht, zu welchem Bundesland die Altmark gehört“, sagt Ankermüller. Er habe in der Zeitung davon gelesen, dass die Region, wie viele andere ländliche Räume, von Abwanderung betroffen ist. Und auf der anderen Seite höre er immer, dass die Altmark viel Natur biete und günstiger Wohnraum an nahezu jeder Ecke zu finden ist. Ankermüller ist gespannt auf die Altmark und den Lifestyle im ländlichen Raum.

Michael André Ankermüller ist Jahrgang 1988, freier Journalist, Blogger und Autor sowie Berater für Digitale Medien. Der Kultur- und Medienwissenschaftler stammt aus Bayern und studierte in Augsburg und Eichstätt. Seit 2014 betreibt Ankermüller seinen Blog Bohème. Dieser ist eine persönliche Mischung aus Feuilleton, Lifestyle, Reisen, Pop, Mode und eigener Meinung. Als Influencer erreicht Ankermüller neben seinem Blog auch über soziale Medien wie Facebook (www.facebook.com/blogboheme), Twitter (twitter.com/blog_boheme) und Instagram (www.instagram.com/blogboheme) ein breites Publikum.  

2017 waren die ersten #AltmarkBlogger unterwegs

#AltmarkBlogger ist eine Aktion der  Lokalen Aktionsgruppe (LAG) "Uchte-Tanger-Elbe". Sie ist 2017 gestartet und führte die ersten #AltmarkBlogger, Monika und Petar Fuchs von Travelworldonline (www.travelwordonline.de), im vergangenen Jahr drei Tage lang durch die Gutshäuser, Gärten und Kirchen der Region. "Wir waren vor allem von der Ruhe begeistert. Uns hat die Region, die wir zuvor nicht kannten, sehr überrascht", sagte Bloggerin Monika Fuchs nach der Reise. Über die Blogger-Tour wurde regional und überregional berichtet.

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Die erfolgreiche Aktion #AltmarkBlogger wird in diesem Jahr fortgesetzt. "Ab sofort können sich wieder Blogger bewerben, die unsere Region auf eine besondere Art und Weise kennenlernen möchten", sagte der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe "Uchte-Tanger-Elbe", Andreas Brohm. Die LEADER-LAG richtet die Bloggerreise im Norden von Sachsen-Anhalt aus. Das Thema sei dieses Mal das LandLeben.

"Die Altmark ist eine ländlich geprägte Region - jedoch mit sehr viel Zukunft im Blut", so Brohm. Der #AltmarkBlogger 2018 werde in eine spannende Gegend entführt und gehe auf Entdeckungstour zwischen "Luxus der Leere" und Zukunftsprojekten.

Blogger können sich ab sofort bewerben

Die Reise des #AltmarkBloggers findet in diesem Jahr Anfang September statt. Sie soll den Blogger zu Orten und Menschen bringen, die den Aufbruch in und zwischen den Städten Stendal, Tangermünde und Tangerhütte zeigt. "Wir gestalten hier Zukunft in der Mitte Deutschlands", sagte Brohm. Zwischen Hamburg, Berlin und Hannover liege ein noch fast unentdeckter Landstrich voller Geschichten.

"Hier trifft sich, wer keine Lust mehr auf volle Kitas, verstopfte Straßen und teuren Wohnraum hat", betont LEADER-Managerin Sibylle Paetow. Es werde eine Bloggerin/ein Blogger gesucht, die/der selbst in einer Stadt lebt und Lust auf ländlichen Lifestyle verspüre.

Bewerbungen mit Mediakit können ab sofort an die Mailadresse info@landleute.eu geschickt werden. Anfang Juni trifft eine Jury die Auswahl, wer diesjähriger #AltmarkBlogger wird. Dann wird auch das genaue Reiseprogramm festgelegt.

2017 waren die ersten #AltmarkBlogger unterwegs

#AltmarkBlogger ist eine Aktion der  Lokalen Aktionsgruppe (LAG) "Uchte-Tanger-Elbe". Sie ist 2017 gestartet und führte die ersten #AltmarkBlogger, Ehepaar Monika und Petar Fuchs aus Bayern, drei Tage lang durch die Gutshäuser, Gärten und Kirchen der Region. "Wir waren vor allem von der Ruhe begeistert. Uns hat die Region, die wir zuvor nicht kannten, sehr überrascht", sagte Bloggerin Monika Fuchs nach der Reise. Über die Blogger-Tour wurde regional und überrregional berichtet.

 

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Die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte möchte die Tourismuswirtschaft in der Altmark ankurbeln. "Wir planen derzeit den Aufbau eines digitalen Gästeportals für unsere Region", sagte Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) am Donnerstag (26. April) in Tangerhütte. Die gemeinsame Idee von Stadtrat und Kommune solle die heimischen Wirtschaft und den Tourismus fördern. "Zur Umsetzung des Vorhabens haben wir bereits Fördermittel bei der Investitionsbank (Programm Sachsen-Anhalt REGIO) beantragt und die Domain www.altmarkurlaub.de registriert", sagte Brohm. Die Altmark als Reiseregion sei beliebt und bekannt für den sanften Tourismus. "Dieses Potential möchten wir mit dem digitalen Projekt im Internet weiter stärken und ausbauen", so der Bürgermeister.

Das Portal für Unterkünfte soll noch in diesem Jahr entwickelt werden. Es entsteht damit vor allem eine Präsentationsmöglichkeit für die Anbieter von Gästebetten in der Altmark. Die Hotels, Ferienhäuser, Ferienwohnungen oder Pensionen werden bekannter. Potenzielle Gäste haben in Zukunft die Möglichkeit, auf einem Portal die Übernachtungsangebote in der Altmark zu finden. "Als erste Kommune sollen noch in diesem Jahr die Unterkünfte der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte auf der neuen Website eingestellt werden, ab 2019 dann die der gesamten Altmark", sagte der Bürgermeister. Es seien Workshops geplant, um den Anbietern den Umgang mit dem Portal zu erleichtern.

Die Altmark nutzt die Chancen der Digitalisierung. "Wir möchten als Kommune digitale Lösungen anbieten, von denen viele profitieren können", so Brohm. Das Projekt zeige die Möglichkeiten, die in der digitalen Welt stecken. "Es zeigt aber auch die Notwendigkeit, dass jeder Einwohner und jedes Unternehmen am schnellen Internet angeschlossen werden muss." Das geplante Portal könne nicht nur die Altmark bekannter machen und die Auslastung der Unterkünfte steigern, es sei auch ein Instrument, sich als Region nach außen hin präsentieren zu können.

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Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) kritisiert scharf die sogenannte Digitale Agenda, die heute von der Landesregierung Sachsen-Anhalt vorgestellt wird. "Das ist kein Konzept, sondern ein Stückwerk", sagte der Ortschef der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte, der sich seit Jahren unter anderem für den Glasfaserausbau einsetzt. Hinzu komme, dass das alles nur mit sogenannten FTTH-Anschlüssen funktioniere, also Glasfaserkabel, die bis ins Haus reichen. "Die digitalen Zukunftslösungen werden wir mit 50 oder 100 MBit nicht umsetzen können", sagte Brohm weiter. Die Landesregierung habe beim Ausbau mit schnellem Internet wieder ein Jahr verloren. "Jetzt muss endlich gehandelt werden", forderte Brohm die Zuständigen auf. Geld sei genügend vorhanden. 

Die Landesregierung stellt unter Federführung von Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) am heutigen Montag in der Magdeburger Johanniskirche die Agenda sowie einen Digitalisierungsbeirat vor. Das Papier wurde im Dezember beschlossen und soll ein breites Spektrum von digitalen Themen und Akteuren ansprechen und abdecken.

Ziel darf nicht (mehr) der Ausbau mit 50 Mbit sein

Brohm fordert in diesem Zusammenhang die Landesregierung erneut auf, von ihrem Ziel der flächendeckenden Breitbandversorgung mit 50 Mbit abzurücken. "Das ist nicht nur veraltet, sondern eine Geld- und Steuerverschwendung gleichermaßen", sagte er. Wer heute die Straße aufreiße, sollte auch die beste zur Verfügung stehende Technologie verbauen - und die heißt FTTH. "Wir kaufen uns heute auch keinen Röhrenfernseher mehr – und tun so, als ob der Flachbildschirm noch nicht erfunden wurde." 

Die Zukunft des ländlichen Raumes sei abhängig vom flächendeckenden und zügigen Breitbandausbau, sagt Brohm. Das habe erst jüngst eine Befragung des Verbandes Kommunaler Unternehmen bestätigt. Demnach antworteten rund 84 Prozent der mehr als 300 befragten Firmen, dass der ländliche Raum durch die Digitalisierung als Wohn- und Arbeitsort aufgewertet wird. Zwei Drittel gaben an, dass die zunehmende Verlagerung von Lebensbereichen ins Internet die strukturellen Nachteile des Lebens auf dem Land reduzieren könne.

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LEADER bewegt in Stadt und Land. Unter diesem Motto könnten die Vorhaben der Lokalen Aktionsgruppe "Uchte-Tanger-Elbe" in diesem Jahr zusammengefasst werden. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, gemeinsam unseren Teil der Altmark positiv zu gestalten", sagte der Vorsitzende der Aktionsgruppe, Andreas Brohm, am Donnerstag (1.3.) in Stendal. LEADER eröffne die Möglichkeit, Vorhaben zu unterstützen und gleichzeitig den Gemeinschaftssinn zu fördern.

In diesem Jahr könnten rund 1,2 Millionen Euro aus der Europäischen Union in die südöstliche Altmark fließen. Die Lokale Aktionsgruppe "Uchte-Tanger-Elbe" reichte dazu zum heutigen Stichtag Anträge für insgesamt 16 Projekte ein. Die LAG hat 15 Projekte im ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung) sowie 1 Projekt im EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) beantragt. Vorhaben, etwa in den Kernstädten Stendal und Tangerhütte sowie in den Dörfern Demker, Kehnert, Buch und Volgfelde können auf eine Förderung hoffen.

"Das EU-Programm CLLD/LEADER ist hervorragend dazu geeignet, die Entwicklung unserer Region zu unterstützen und zu begleiten", sagte Brohm. Allerdings müsse nach unseren Anstrengungen nun auch das Land seine Hausaufgaben machen. "Wir setzen darauf und erwarten, dass die Anträge zügig im Landesverwaltungsamt bearbeitet werden." Im vergangenen Jahr waren in ganz Sachsen-Anhalt Projektanträge durch die oberste Landesbehörde lange Zeit nicht bewilligt und bearbeitet worden. Außerdem war der bürokratische Aufwand gestiegen. Brohm fordert außerdem mehr Geld, etwa aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Der Bedarf sei da, Projekte stehen in den Startlöchern, die Mittel allerdings sind bereits aufgebraucht.

Erfolgreiche Spendenaktion für aktuelles LEADER-Projekt

Trotz zahlreicher Schwierigkeiten in Bezug auf den aktuellen LEADER/CLLD-Prozess weist Managerin Sibylle Paetow auf wesentliche Verbesserungen für Projektträger hin. So können in der aktuellen Förderperiode Spenden für LEADER-Projekte vollumfänglich als Eigenmittel angerechnet werden. Auf diese Weise war die erfolgreiche Spendensammlung zur geplanten Dachsanierung des Neuen Schlosses Tangerhütte möglich.

Um den Eigenanteil der klammen Kommune finanzieren zu können, wurden in einer breit angelegten bürgerschaftlichen Aktion innerhalb von weniger als drei Monaten rund 70.000 Euro gesammelt. "Das ist nicht nur einzigartig, sondern auch der Beweis dafür, dass LEADER den Gemeinschaftssinn fördert", so Paetow weiter. Mithilfe der Spenden kann nun der Projektantrag zur Dachsanierung auf den Weg gebracht werden. 

Für letzte Abstimmungen zu den diesjährigen Projekten traf sich der LAG-Vorstand zuletzt am 20. Februar im Bürgertreff der "Kleinen Markthalle" Stendal. Die Initiative in der Kreisstadt ist ein besonderes Beispiel dafür, wie soziale Projekte unter einem Dach zusammenarbeiten und voneinander profitieren können.

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Das Neue Schloss Tangerhütte ist gerettet. Bei der Spendenaktion DACHSCHADEN wurden mehr als 62.500 Euro gesammelt. „Damit haben wir in einer bislang einmaligen ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Aktion in weniger als drei Monaten die erforderliche Summe zusammenbekommen“, sagte Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) am Sonntag (25.2.) in der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte.

„Ich bin nicht nur froh darüber, dass wir das industrielle Erbe der Region erhalten können, sondern vor allem sehr stolz darauf, wie aus einer Idee eine Gemeinschaftsaktion wurde, an der sich Hunderte Einwohner beteiligt haben“, sagte Brohm weiter. Allen privaten Spendern, Vereinen, ehrenamtlichen Helfern, Initiativen und Sponsoren aus der Wirtschaft gelte ein großes Dankeschön.

Die Spendenaktion rund um das Neue Schloss hat die Einheitsgemeinde zusammenwachsen lassen. „Ich kann nicht alle kreativen und gelungenen Ideen zum Sammeln des Geldes aufzählen, genannt seien ein ehrenamtlich organisierter Spendenlauf und ein Benefizkonzert, die stellvertretend dafür stehen, wie Menschen in einer ländlichen Region gemeinsam ein Ziel erreichen können“, so der Bürgermeister.

Das gesammelte Geld ist für die dringende Dachsanierung des Neuen Schlosses erforderlich. Insgesamt mussten 62.500 Euro Spenden zusammenkommen. Den Rest der rund 250.000 Euro teuren Dachsanierung können über LEADER-Fördermittel der Europäischen Union finanziert werden. „Das ist eine einmalige Möglichkeit, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren, die wir nun nutzen können“, sagte Brohm.  Wenn alles nach Plan verlaufe, könne im ersten Halbjahr 2019 mit der Dachsanierung begonnen werden.

Das Neue Schloss ist eine historische Industriellenvilla aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts und heute im Eigentum der Kommune. Es steht im Gartenträumepark Tangerhütte und gehört zum wertvollen Ensemble rund um die berühmte Industriekultur der Stadt. Die Industriellenfamilie von Wagenführ hatte in und um Tangerhütte Raseneisenerz abgebaut und eine europaweit bekannte Gießerei aufgebaut.

 

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Der Landkreis Stendal im Norden von Sachsen-Anhalt lockt mit einem Rückkehrertag am 27. Dezember Menschen in die Altmark. „Wir sind zwar noch etwas unentdeckt, aber zwischen den Metropolen Hamburg, Berlin und Hannover haben wir jede Menge zu bieten“, sagte der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte, Andreas Brohm (parteilos), der selbst ein Rückkehrer ist. Eine gute Infrastruktur inklusive einer ICE-Anbindung, Kita-Plätze, günstige Immobilien und den Luxus der Leere. „Außerdem machen wir uns fit für die Zukunft und bauen zusammen mit dem Zweckverband Breitband Altmark ein Glasfasernetz“, sagte Brohm weiter. 

Auch Jobs gibt es im Norden von Sachsen-Anhalt. „Die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte hat aktuell mehrere Stellen ausgeschrieben“, so der Bürgermeister. Gesucht würden ein neuer Hauptamtsleiter (w/m), ein Sachbearbeiter in der Steuerverwaltung (w/m), Erzieher (w/m) sowie ein Tierpfleger (w/m). Interessenten könnten sich sofort an die Kommune wenden und ihre Bewerbungsunterlagen einreichen. „Die Stadt ist ein guter und sicherer Arbeitgeber“, sagte Brohm. Die Region entwickelt sich gerade. „Seien Sie dabei, leben Sie Ihren Traum und werden Sie in der Altmark glücklich – ich selbst bin diesen Weg gegangen.“ 

Der Rückkehrertag ist am 27. Dezember von 10 bis 13 Uhr im Landratsamt in Stendal. An dem Tag sollen ehemaligen Altmärkern, die unter anderem aufgrund des fehlenden Job ihre Heimat verlassen haben, die aktuellen Vorzüge der Region präsentiert werden. Dazu gehören vor allem Arbeitsplätze. Der Tag wurde bewusst zwischen Weihnachten und Silvester gelegt, da in diesem Zeitraum viele Ehemalige ihre Heimat besuchen. Natürlich sind auch Nicht-Altmärker willkommen. 

Stellenausschreibungen: www.tangerhuette.de/de/stellenangebot/stellenangebot.html  

 

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Die Aktion DACHSCHADEN zur Rettung des Neuen Schlosses Tangerhütte ist erfolgreich gestartet. „In den ersten zwei Wochen sind bereits 11.050,70 Euro Spenden auf dem Konto eingegangen“, sagte Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) am Donnerstag (21.12.) in der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte. Das sei ein großartiger Beginn. „Er zeigt uns, dass wir gemeinsam etwas erreichen können und viele Einwohner hinter dem industriellen Erbe der Stadt stehen. Das Zwischenergebnis übertrifft unsere Erwartungen“, sagte Brohm.

„Vor allem die unermüdliche Arbeit des Tangerhütter Heimatvereins, der ADAC-Ortsgruppe Tangerhütte sowie des Vereins Aus einem Guss hat dazu beigetragen, die Spendenaktion so schnell mit Leben erfüllen zu können. Dafür bin ich im Namen aller Einwohner sehr dankbar.“ Unter anderem gingen bereits Einzelspenden über 1.000 Euro ein sowie zahlreiche andere größere und kleinere Beträge. "Vor allem die Spendenbereitschaft aus unserer Einheitsgemeinde ist sehr groß, jedoch sind auch Beträge aus Magdeburg und Niedersachsen eingegangen", sagte der Bürgermeister. Weitere Spender hätten sich bereits angekündigt.

Die Gelder sind für die dringende Dachsanierung des Neuen Schlosses erforderlich. Insgesamt müssen bis Ende Januar mittels Spenden 62.500 Euro zusammenkommen. Den Rest der 250.000 Euro teuren Dachsanierung können über LEADER-Fördermittel der Europäischen Union finanziert werden. „Das ist eine einmalige Möglichkeit, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren“, so Brohm.  

Das Neue Schloss ist eine historische Industriellenvilla aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts und heute im Eigentum der Kommune. Es steht im Gartenträumepark Tangerhütte und gehört zum wertvollen Ensemble rund um die berühmte Industriekultur der Stadt. Die Industriellenfamilie von Wagenführ hatte in und um Tangerhütte Raseneisenerz abgebaut und eine europaweit bekannte Gießerei aufgebaut. 

Die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte hat für die „Aktion DACHSCHADEN“ ein Spendenkonto eingerichtet. Einzahlungen sind auf das Konto IBAN: DE18810505553071000161und BIC: NOLADE21SDL bei der Kreissparkasse Stendal möglich. Bitte benutzen Sie als Verwendungszweck ohne Spendenquittung = „Spende Neues Schloss“ sowie mit Spendenquittung = „Spende Neues Schloss, Name und Anschrift“.
 

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Das Neue Schloss in Tangerhütte in der Altmark soll vor dem Verfall gerettet werden. „Dazu startet heute in einem ersten Schritt die Aktion DACHSCHADEN“, sagte Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) am Donnerstag (7.12.) in der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte. Das sei eine Spendenaktion zur Sanierung des Daches. Das Neue Schloss ist eine einmalige Industriellenvilla aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts und heute im Eigentum der Kommune. Es steht im Gartenträumepark Tangerhütte und gehört zum wertvollen Ensemble rund um die berühmte Industriekultur der Stadt. Die Industriellenfamilie von Wagenführ hatte in und um Tangerhütte Raseneisenerz abgebaut und eine europaweit bekannte Gießerei aufgebaut.

Insgesamt müssten bis Ende Januar mittels Spenden 62.500 Euro zusammenkommen. „Den Rest der 250.000 Euro teuren Dachsanierung können wir über LEADER-Fördermittel der Europäischen Union bekommen“, sagte Brohm. Das sei eine einmalige Möglichkeit, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren. „Wir engagieren uns seit Jahren um die Restaurierung des Schlosses“, sagte der Vorsitzende des ansässigen Heimatvereins, Rainer Krause. Ein neues und damit dichtes Dach sei elementar für die Zukunft des Hauses. „Zum Ensemble im Gartenträumepark mit Altem Schloss, Teepavillon von der Pariser Weltausstellung, Mausoleum und künstlichem Wasserfall gehört auch das Neue Schloss“, sagte der Vorsitzende des Industriekulturvereins Aus einem Guss, Dr. Frank Dreihaupt. Sollte die Anlage erhalten werden, gehe das nicht ohne das Neue Schloss.

Seit drei Jahren ist das Neue Schloss wieder in das Licht der Öffentlichkeit gerückt und zu einem Ort des bürgerschaftlichen Engagements geworden. Es beherbergt unter anderem das erste Bürgercafé in Sachsen-Anhalt. Vereine und Engagierte der Stadt betreiben abwechselnd die Einrichtung, um Spenden für die Rettung des Gebäudes zu sammeln. Außerdem finden in den Räumlichkeiten regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Tangerhütte befindet sich im Norden von Sachsen-Anhalt im Landkreis Stendal. Die Region entlang der Elbe steht für einen sanften Tourismus. In diesem Zusammenhang soll auch der Gartenträumepark entwickelt werden.

Die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte hat für die „Aktion DACHSCHADEN“ ein Spendenkonto eingerichtet. Einzahlungen sind auf das Konto IBAN: DE18810505553071000161und BIC: NOLADE21SDL bei der Kreissparkasse Stendal möglich. Bitte benutzen Sie als Verwendungszweck ohne Spendenquittung = „Spende Neues Schloss“ sowie mit Spendenquittung = „Spende Neues Schloss, Name und Anschrift“.  

Internet

Industriekultur Tangerhütte: http://www.industriekultur-tangerhuette.de/
Heimatverein Tangerhütte: https://www.heimatverein-tangerhuette.de/

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Ohne die Digitalisierung ist der ländliche Raum verloren. Das sagt der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte, Andreas Brohm (parteilos), am Montag (13.11.) in Magdeburg. Er ist am Abend Gast der MDR-Talkshow „Fakt ist!“ zum Thema "Die smarte Revolution – wo bleibt der Mensch in der digitalen Welt?" (ab 22:05 Uhr). Tangerhütte befindet sich im Norden von Sachsen-Anhalt in der Altmark. Die Region gilt als eine der am dünnsten besiedelten in Deutschland.

„Unter anderem der zwingende Ausbau mit Glasfaser kann das Leben und Arbeiten auf dem Land verbessern und attraktiv werden lassen“, sagt Brohm weiter. Gerade deshalb seien alle aufgefordert, Bürgern mögliche Ängste vor der Digitalisierung zu nehmen sowie sich für die Umsetzung der Digitalisierung einzusetzen. „Dafür steh und werbe ich.“ Mit einer gelungenen Digitalisierung werden ländliche Regionen vermeintliche Nachteile im Vergleich zu Städten verlieren. „Schon jetzt können wir mit einer guten Infrastruktur, etwa beim Kita-Ausbau, punkten“, sagte Brohm. Die Mieten und Immobilienpreise seien günstig. „Wenn wir es schaffen, die Arbeitsplätze geografisch unabhängig zu machen, liegen sogar die Vorteile auf unserer Seite“, so der Bürgermeister. Landleben sei ein Zukunftskonzept, die Digitalisierung helfe dabei.

Mit der Digitalisierung kann die Geografie überwunden werden. „Wir können und müssen den Einwohnern auf dem Land das Gefühl der Abgehängtheit nehmen“, sagte Brohm. „Mit digitalen Anwendungen, etwa für das Leben im Alter und Zugang zum schnellen Netz machen wir das Dorf zukunftssicher.“ Das sei ein Grund, warum sich die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte zusammen mit Partnern wie etwa Fraunhofer und Microsoft für die Teilnahme am Bundesprogramm „Land.Digital“ beworben hat. Außerdem habe die Altmark mit der Gründung des Zweckverbandes Breitband Altmark, der den Norden von Sachsen-Anhalt flächendeckend mit Glasfaser erschließen will, frühzeitig für sich erkannt, wo die Zukunft liege.

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Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) fordert die Einrichtung von Digitalministerien sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. „Die Digitalisierung ist derzeit die große Herausforderung für Wirtschaft und Politik in Deutschland“, sagte Brohm am Dienstag (3. Oktober) in Tangerhütte. Besonders die Zukunft der ländlichen Räume hänge vom Gelingen der Digitalisierung ab. „Wir haben die Chance, bald nicht mehr von abgehängten Regionen zu sprechen, wenn flächendeckend Glasfaser zur Verfügung steht, digitale Rathäuser und Kommunen arbeiten sowie die Wirtschaft bei ihrer Standortwahl unabhängig vom Internetanschluss agieren kann.“ Das müsse bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen berücksichtigt werden.

Brohm sieht derzeit die Kommunen bei der Umsetzung der Digitalisierungsstrategien überfordert und allein gelassen. „Es reicht nicht aus, Fördergelder in sogenannte abgehängte Regionen zu pumpen“, sagte er. Bund und Land müssten hinter den Kommunen stehen. „Wir benötigen ein einheitliches Konzept, personelle Vernetzung und Visionen“, so der Bürgermeister weiter. Dazu gehöre auch der flächendeckende Ausbau mit Glasfaser. In Sachsen-Anhalt sei zwar mit der Digitalen Agenda ein erster Schritt getan. Doch der reiche nicht aus, solange unter anderem ein Flickenteppich beim Breitband gefördert werde und entstehe.

Die Digitalisierung ist vor allem für den ländlichen Raum Herausforderung und Chance zugleich. „Wir können und müssen den Einwohnern auf dem Land das Gefühl der Abgehängtheit nehmen“, sagte Brohm. „Mit digitalen Anwendungen, etwa für das Leben im Alter und Zugang zum schnellen Netz machen wir das Dorf zukunftssicher.“ Das sei ein Grund, warum sich die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte zusammen mit Partnern wie etwa Fraunhofer und Microsoft für die Teilnahme am Bundesprogramm „Land.Digital“ beworben hat. Außerdem habe die Altmark mit der Gründung des Zweckverbandes Breitband Altmark, der den Norden von Sachsen-Anhalt flächendeckend mit Glasfaser erschließen will, frühzeitig für sich erkannt, wo die Zukunft liege.

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Die Umsetzung des ZBA-Vorhabens FTTH-Highspeed-Glasfaserhausanschlüsse für die Wirtschaft und die Bevölkerung der Altmark bereitzustellen steht nun auf festen finanziellen Säulen. Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, übergab am 15. September 2017 im Rathaus Gardelegen den Landesförderbescheid in Höhe von 23,8 Millionen EURO an den Zweckverband Breitband Altmark (ZBA).

Dem Bundesförderer folgend entschied nun auch das Land Sachsen-Anhalt die kommunal ausgerichtete Initiative des Zweckverbandes Breitband Altmark zu unterstützen.

Michael Ziche, Landrat des Altmarkkreises Salzwedel und einer der Initiatoren des ZBA-Breitbandvorhabens in der Altmark: „Mit der heute erfolgten Förderung des Landes Sachsen-Anhalt bekommt der Ausbau des schnellen Internets in der Altmark einen weiteren Schub. Wir freuen uns sehr, dass das Land die kommunale Breitbandausbauinitiative in der gesamten Altmark unterstützt.“

„Auch das Land gewährt die vollständig beantragte Summe für den Ausbau der Altmark. Damit steht die Finanzierung und die nächsten Schritte können eingeleitet werden“, so Andreas Kluge, ZBA-Geschäftsführer. „Jetzt ist es wichtig mit Infrastrukturbetreibern der Region das Gespräch zu suchen, um nicht erneut zu bauen, wo bereits entsprechende Leerrohre verlegt sind. Mit den Fördergeldern des Landes kann nun mit der Detailplanung der praktischen Umsetzung unseres Breitbandvorhabens begonnen werden.“

Die Umsetzung des ZBA-Infrastrukturvorhabens soll im Zeitraum von Ende 2017 bis Ende 2019 erfolgen.

Hintergrund FTTH-Internetausbau in der Altmark durch den Zweckverband Breitband Altmark:
Die Altmark entspricht in der Größe dem Saarland und Luxemburg zusammen. Den Ausbau einer solchen Fläche mit einer komplett neuen Breitbandinfrastruktur realisiert der Zweckverband Breitband Altmark
(ZBA) mit dem Konzept des Glasfasers in jeden Haushalt (FTTH = Fibre to the Home). Die Erschließung der gesamten Altmark ist mit rund 141 Millionen EURO eine Mammutaufgabe. Deshalb hatte sich der ZBA und die ihm angeschlossenen altmärkischen Landkreise und Gemeinden entschlossen Förderanträge auf die Bundes- und Landesfördertöpfe mit Focus Breitbandausbau zu stellen. Hierbei ergeben sich die förderfähigen Ausgaben aus den Investitionskosten von 141 Millionen EURO vermindert um die zu erwartenden Pachterträge über 25 Jahre. Der übrige Aufwand ist Teil der Förderanträge und kann durch den Bund mit 50% sowie durch das Land mit 40% gefördert werden. Daraus ergibt sich ein Restbetrag von ca. 76 Millionen EURO, die durch den ZBA in die Altmark investiert werden. Nur mit positiven Förderbescheiden aus Bund und Land kann das Vorhaben planmäßig umgesetzt werden.

(Das ist eine Pressemitteilung des Zweckverbandes Breitband Altmark)

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Das "Luxus der Leere"-Immobilienportal der Altmark wächst weiter. Die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte beteiligt sich ab sofort am „Luxus der Leere“-Immobilienportal der Altmark. „Wir möchten besonders Familien und Rückkehrer in unsere Region im Norden von Sachsen-Anhalt locken“, sagte der Bürgermeister der Kommune, Andreas Brohm (parteilos), am Donnerstag (30. August) in Tangerhütte. Der „Luxus der Leere“  zwischen Hamburg, Berlin und Hannover sei angesagt wie nie. „Darum gebe man Interessenten und Anbietern von Immobilien die Möglichkeit, sich gezielt auf einer Internetplattform zu begegnen“, sagte Brohm weiter.

Unter dem Slogan „Luxus der Leere“ stehen schon jetzt eine Reihe von kommunalen und privaten Häusern und Grundstücken zum Verkauf oder zur Vermietung. Die Angebote sollen neben Familien und Rückkehrern auch bereits Ansässige sowie Gewerbetreibende, etwa aus der Tourismuswirtschaft, ansprechen. „Wir wissen, dass aktuell viele Menschen in die eigene Immobilien investieren möchten, jetzt gibt es die Möglichkeit dazu“, sagte der Bürgermeister. 

Die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte selbst hat erste zu veräußernde Häuser und Grundstücke in das Portal eingestellt. „Im kommunalen Angebot sind unter anderem Immobilien in Elbnähe in Bittkau und Kehnert“, sagte Andreas Brohm. Außerdem ein ehemaliges Rathaus in Tangerhütte sowie eine ehemalige Kita in Weißewarte. Auch attraktive unbebaute Grundstücke sind im Portfolio der Gemeinde. Ausführliche Exposés der Immobilien finden sich auf dem Portal unter www.kip-sachsen-anhalt.de/landkreis-stendal sowie www.kip-sachsen-anhalt.de/tangerhütte.

Am Portal können sich neben den Kommunen auch Privatpersonen beteiligen, die selbst Immobilien verkaufen möchten. „Interessenten können sich gern bei uns melden“, sagte Bürgermeister Brohm. Die Kommune würde bei der Vermarktung der Gebäude und Grundstücke hilfreich zur Seite stehen.

Das Luxus-der-Leere-Projekt

Das vom Land Sachsen-Anhalt geförderte Projekt ist vor rund drei Jahren aus der Taufe gehoben worden. Es geht dabei darum, den Leerstand in der Altmark zu verringern. Mit dem sogenannten Brachflächen- und Leerstandsmanagement sollen trotz weniger werdender Bevölkerung in der Region die Ortskerne erhalten und die Ortschaften lebenswert bleiben. Ein sogenannter Leerstandsmanager kümmert sich um die Katalogisierung leerstehender Immobilien. Außerdem entstand mithilfe eines privaten Anbieters das Immobilienportal „Luxus der Leere“ mit Angeboten aus der Altmark. Anfangs hatten sich drei Kommunen am Projekt beteiligt, nun sind es bereits sechs.

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In der aktuellen Förderperiode können mithilfe von LEADER/CLLD bereits rund 1,2 Millionen Euro in der südöstlichen Altmark investiert werden. „Davon sind etwa 700.000 Euro Fördergelder von der Europäischen Union, der Rest sind Eigenmittel der Projektträger“, sagte der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe „Uchte-Tanger-Elbe“, Andreas Brohm, am 21. August. Mit dem Geld würden insgesamt 19 bewilligte Vorhaben umgesetzt. „Damit investieren wir weiterhin in die Zukunft unserer Region“, sagte Brohm. 

Auch im nächsten Jahr sollen wieder Vorhaben in und um Stendal, Tangermünde und Tangerhütte von der Europäischen Union unterstützt werden. Dazu können sich noch bis zum 15. September Interessierte bewerben. „Wir suchen Ideen und Projekte, die entweder helfen, die Lebensqualität in den Ortschaften zu verbessern, auf das kulturelle Erbe oder den Tourismus setzen oder in Bildung und Beschäftigung investieren“, sagte LEADER-Managerin Sibylle Paetow. 

#AltmarkBlogger besuchen ab Donnerstag die LEADER-Region 

Die Aktionsgruppe kann bereits auf zahlreiche erfolgreiche Projekte blicken. Dazu zählen etwa die Bockwindmühle in Grieben und die Galerie in Schönwalde, die schon seit Jahren jede Menge Besucher anlocken. Bereits über einen längeren Zeitraum ist LEADER Partner bei der Umsetzung größerer Projekte. Unter anderem sind mit dem Landgut Welle, dem Gutshof der Familie von Bismarck in Briest und dem Kunsthof Dahrenstedt weit über die Region hinausstrahlende Refugien entstanden.

Diese und weitere Projekte werden ab Donnerstag (24. August) von den #AltmarkBloggern besucht. Das Ehepaar Monika und Petar Fuchs aus Bayern reist drei Tage lang durch die Uchte-Tanger-Elbe-Region und berichtet über ihre Erlebnisse im Internet. Während ihrer Tour werden sie die Städte Stendal, Tangermünde und Tangerhütte kennenlernen, Gartenträumeparks besichtigen und Herrenhäuser besuchen. Die Reise wird von der LEADER-Aktionsgruppe „Uchte-Tanger-Elbe“ organisiert und durchgeführt. 

Hinweis für Förderantragsteller 
Es wird darum gebeten, sich vor Antragstellung bis zum 15. September umfassend, gern auch persönlich, zu informieren. Interessenten erhalten erste Auskünfte beim LEADER-Management unter paetow@landleute.eu sowie auf der Internetseite www.uchte-tanger-elbe.de Einen Überblick gibt auch die Förderfibel, die in den Verwaltungen der Hansestadt Stendal, Tangermünde und Tangerhütte ausliegt.

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Die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte im Norden von Sachsen-Anhalt bewirbt sich beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) als Modellregion „Land.Digital“. „Damit haben wir die einmalige Möglichkeit, mithilfe eines einzigartigen Ansatzes die Chancen der Digitalisierung auf den ländlichen Raum zu übertragen“, sagte Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) am 25. Juni in Tangerhütte. Es solle gezeigt werden, wie die strukturbedingten Nachteile einer ländlichen Region, etwa bei der Mobilität, der Nahversorgung und der gesellschaftlichen Teilhabe, aufgehoben werden können. „Wir wollen zusammen mit dem Bürger digitale Anwendungen schaffen, die allen nützen sowie den Sprung in das Zeitalter des schnellen Internets erleichtern.“ 

Für die Realisierung des Projektes ist ein hochkarätiges Partner-Konsortium, bestehend aus der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte, Mircosoft Deutschland, Fraunhofer IESE, Teleport sowie die Kommunale IT-Union gegründet worden. Der Antrag ist in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) abgegeben worden. „Land.Digital“ ist ein Förderprogramm für ländliche Räume. Insgesamt wurden 200.000 Euro Fördermittel beantragt. Die Förderphase würde über einen Zeitraum von etwa zwei Jahre gehen und könnte im Januar 2018 beginnen. 

Projekt beispielgebend für ländliche Räume in Deutschland 

Das Ziel der Bewerbung ist es, die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte als Region auf dem Weg zur Digitalisierung mit innovativen Ideen voran zu bringen. Andreas Brohm rechnet sich sehr gute Chancen aus, dass Tangerhütte aufgrund der starken Partner sowie angedachten Projekte vom Ministerium berücksichtigt wird. „In unserer Region bewegt sich was. Unter anderem sind wir derzeit dabei, zusammen mit dem Zweckverband Breitband Altmark den Norden von Sachsen-Anhalt mit Glasfaser und damit schnellem Internet zu erschließen“, sagte der Bürgermeister. „Unsere Vorhaben passen prima zusammen und sollen dazu beitragen, den ländlichen Lebensraum ein Stück attraktiver zu gestalten.“ 

Die Mitglieder des Konsortiums bewerten das Projekt als beispielgebend für die zukünftige Entwicklung ländlicher Räume in der Bundesrepublik. „Deutschland steht wie kein anderes Land für dezentrale Prosperität“, sagte Gerald Swarat vom Fraunhofer IESE. Es gelte die Frage zu beantworten: Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit Jung und Alt auch außerhalb der Großstädte glücklich leben und arbeiten können?  

„Die digitale Transformation leistet einen zentralen Beitrag zur Verbesserung der kommunalen Nahversorgung in ländlichen Regionen. Damit wir dieses Potenzial voll ausschöpfen können ist es entscheidend, neue digitale Dienste frühzeitig und zusammen mit den Bürgern zu erproben“, sagte Daniel Worlikar von Microsoft Deutschland. So könnten Verwaltung und Bürger gemeinsam lernen, wie sie ihre Region nachhaltig fit für die Zukunft machen. 

„In Tangerhütte finden wir den Mut zur Zukunft und die Tatkraft zur Gestaltung“, sagte der Geschäftsführer der Teleport GmbH, Thomas Patzelt. Das gemeinsame Ziel seien Nachhaltige Anwendungen, die bereits bestehende Vorteile des Landlebens weiter aufwerten. „Wir wollen Tangerhütte zu einem besonders erlebenswerten Ort machen.“

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Das Programm steht, in einem Monat geht es los: Die #AltmarkBlogger werden auf ihrer besonderen Reise durch den Norden von Sachsen-Anhalt Herrenhäuser, Gartenträumeparks, Kirchen und Kunstgenüsse kennenlernen. „Außerdem haben wir die Hansestädte Stendal und Tangermünde im Programm und werden einen Abstecher an die Elbe machen“, sagte LEADER-Manager Björn Gäde. Die Blogger würden die Altmark auch als Genussregion kennenlernen. „Das Programm steht für den sanften Tourismus unserer Region“, sagte Gäde. Die Reise wird von der LEADER-Aktionsgruppe „Uchte-Tanger-Elbe“ organisiert und durchgeführt.

Eine Jury wählte im Mai aus zahlreichen Bewerbungen das Ehepaar Monika und Petar Fuchs aus Bayern aus. Die beiden Blogger werden vom 24.-26. August durch die südöstliche Altmark reisen und im Internet von ihren Erlebnissen berichten. „Das Programm zeigt einen tollen Querschnitt unserer vielfältigen Sehenswürdigkeiten und Erlebnismöglichkeiten“, sagte der Vorsitzende der LEADER-Region, Andreas Brohm. Er freue sich auf die Gäste und sei sehr gespannt auf ihre Berichte. „Außerdem möchte ich mich schon jetzt bei den Projektpartnern bedanken, die sich am Gelingen der Reise beteiligen.“

Das Programm


24. August – Gutshof Ottersburg








25. August – Historische Altstadt Stendal, Konditorei Stehwien, Historische Altstadt Tangermünde Gutshaus Welle, Kunsthof Dahrenstedt












26. August – Gartenträumepark und Neues Schloss Tangerhütte, Gartenträumepark und Gutshaus Briest, Bockwindmühle Grieben, Galerie und Kirche Schönwalde, Gutshaus Birkholz mit Besuch des Konzertes der Altmark Festspiele






 

(Journalisten haben die Möglichkeit, die Reise -auch teilweise- zu begleiten. Bitte melden Sie sich dazu unter der Mail-Adresse info@landleute.eu an.)

Das Ehepaar Monika und Petar Fuchs ist sehr gespannt auf die Altmark. „Wir freuen uns als Slow Traveller besonders darauf, die Region mit ihren idyllischen Flusslandschaften, den Schlössern und Herrenhäusern, den Hansestädten, den romanischen Klöstern und Kirchen und schönen Gärten und Parks kennen zu lernen“, sagte Monika Fuchs. Als Genuss-Reiseblogger seien beide sehr neugierig auf die kulinarischen Besonderheiten der Region. Monika und Petar Fuchs berichten auf ihrem Blog (www.travelworldonline.de/) sowie ihren Social-Media-Kanälen über ihre Reiseerlebnisse. Dafür entstehen Texte und Fotos von Monika Fuchs sowie Videos von Petar Fuchs. 

Die Reiseblogger betreiben folgende Online-Angebote:
Blog: www.travelworldonline.de/traveller/
App: travelworldonline.info
Facebook: www.facebook.com/TravelWorldOnlineTraveller/Twitter: twitter.com/T_W_OInstagram: www.instagram.com/travelworldonline/

Die Reise-Region
Die besuchte Region im Norden von Sachsen-Anhalt gilt als Geheimtipp für alle Touristen, die Natur pur in einer historischen Kulisse suchen. „Wir haben Entschleunigung, Backsteingotik, Herrenhäuser, Flusslandschaften und grüne Wiese zu bieten“, sagte Andreas Brohm. Mithilfe von viel Eigeninitiative sowie Fördermitteln seien in den vergangenen Jahren wahre Schätze für Gäste entwickelt worden. Brohm erinnert unter anderem an Unterkünfte in historischer Kulisse, typische altmärkische Feldsteinkirchen und versteckte Kulturstätten. „Es gibt mehr zu entdecken, als gedacht, das verspreche ich.“

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Am Wochenende steht der historische Gartenträumepark in Tangerhütte im Norden von Sachsen-Anhalt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. „Wir werden von der gARTenakademie Sachsen-Anhalt mit der Plakette 'Natur im Garten' ausgezeichnet“, sagte der Bürgermeister der Einheitsgemeinde, Andreas Brohm (parteilos). Damit komme der Gartenträume-Anlage eine ganz besondere Ehre zu. Zahlreiche Engagierte kümmerten sich seit Jahren um die Erhaltung der einmaligen elf Hektar großen Anlage mit ihren zwei Schlössern, dem Mausoleum, künstlichen Wasserfall sowie dem Kunstgusspavillon von der Pariser Weltausstellung. 

Die Übergabe der Plakette erfolgt während des 1. Grünen Stammtisches (mit Staudenbörse) in Tangerhütte, am Sonntag (11.6., ab 14 Uhr) im Neuen Schloss. Die Aktion „Natur im Garten – Gesund halten, was uns gesund hält“ wurde 1999 in Niederösterreich initiiert, die gARTenakademie Sachsen-Anhalt e.V. hat die Lizenz zur Verbreitung in Sachsen-Anhalt. Die Anlage in Tangerhütte erhält erst als fünfter Park der Gartenträume in Sachsen-Anhalt die angesehene Plakette. 

Ohre Classic im Gartenträumepark 

Am Sonnabend, 10. Juni, hat die diesjährige Ohre Classic ihr Ziel im Gartenträumepark Tangerhütte. Bei der Oldtimerfahrt ist unter anderem Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) am Steuer angemeldet. „Die mehr als 100 historischen Fahrzeuge werden gegen 11 Uhr vor das Neue Schloss rollen, das eine wunderbare Kulisse für die Ausfahrt bieten wird“, sagte Bürgermeister Brohm. Das Etappenziel am Neuen Schloss in Tangerhütte mit seinem im englischen Gartenstil errichteten Park und den historischen Industriehallen passe genau in die Zeit, in der die liebevoll gepflegten Automobile erbaut wurden.

Historische Industriekultur trifft historische Ingenieurtechnik: „Wir freuen uns auf den Glanz, den die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen dem Anwesen geben werden“, sagte Brohm. Die Gäste könnten somit in der Tangerhütter Industriekultur menschlichen Schöpfergeist, technische Entwicklung, handwerkliches Können und Emotionen erleben. 

An beiden Tagen (10./11. Juni) hat im Neuen Schloss das Bürgercafé geöffnet. Außerdem veranstaltet der Tangerhütter Kirchenchor am Sonntag ein Café-Konzert. 

Hinweis: Am Wochenende vom 16. - 18. Juni findet im Gartenträumepark Tangerhütte das traditionelle Parkfest statt.

 

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Jetzt steht es fest: Ein Ehepaar aus Bayern wird #AltmarkBlogger. Monika und Petar Fuchs (TravelWorldOnline Traveller) aus Burgkirchen konnten die Jury überzeugen und werden im August drei Tage lang als Reiseblogger durch die östliche Altmark touren. „Ich freue mich, dass wir so professionelle und zu uns passende Blogger für unsere Region gewinnen konnten“, sagte Andreas Brohm, Vorsitzender der LEADER-Aktionsgruppe „Uchte-Tanger-Elbe“, die die Blogger-Reise organisiert.

Die Sicht der Bewerbungen habe viel Vorfreude geweckt. Die Tour wird die #AltmarkBlogger vom 24.-26. August durch idyllische Naturlandschaften rund um die historischen Hansestädte Tangermünde und Stendal sowie in die Region Tangerhütte mit Gartenträumen und Industriekultur führen. Ebenso stehen Besichtigungen von Herrenhäusern auf dem Programm. Insgesamt hatten sich acht Blogger aus ganz Deutschland für die Reise beworben. 

Das Ehepaar Monika und Petar Fuchs ist sehr gespannt auf die Altmark. „Wir freuen uns als Slow Traveller besonders darauf, die Region mit ihren idyllischen Flusslandschaften, den Schlössern und Herrenhäusern, den Hansestädten, den romanischen Klöstern und Kirchen und schönen Gärten und Parks kennen zu lernen“, sagte Monika Fuchs. Als Genuss-Reiseblogger seien beide sehr neugierig auf die kulinarischen Besonderheiten der Region. Monika und Petar Fuchs berichten auf ihrem Blog sowie ihren Social-Media-Kanälen über ihre Reiseerlebnisse. Dafür entstehen Texte und Fotos von Monika Fuchs sowie Videos von Petar Fuchs. 

Die #AltmarkBlogger
Monika und Petar Fuchs veröffentlichen ihr Slow Travel und Genuss Reisemagazin TravelWorldOnline Traveller (www.travelworldonline.de/) seit 2001. Monika Fuchs war damals als Reiseleiterin auf verschiedenen Kontinenten unterwegs und wollte die Zeit zwischen ihren Reisen sinnvoll nutzen. Sie veröffentlichte Reisetipps auf ihrer Website, die sie auf ihren Reisen sammelte. 2005 machte sie sich mit ihrem Reisemagazin selbstständig und 2008 übernahm ihr Mann Petar die Geschäftsführung. Petar Fuchs produziert Videos für Auftraggeber und für ihr Magazin. Monika schreibt außerdem für Print- und Online-Reisemagazine als freie Journalistin und als Reiseführer-Autorin.  

Die beiden Reiseblogger betreiben folgende Online-Angebote:
Blog: www.travelworldonline.de/traveller/
App: travelworldonline.info
Facebook: www.facebook.com/TravelWorldOnlineTraveller/
Twitter: twitter.com/T_W_O
Instagram: www.instagram.com/travelworldonline/
 

Die Reise-Region
Die besuchte Region im Norden von Sachsen-Anhalt gilt als Geheimtipp für alle Touristen, die Natur pur in einer historischen Kulisse suchen. „Wir haben Entschleunigung, Backsteingotik, Herrenhäuser, Flusslandschaften und grüne Wiese zu bieten“, sagt Andreas Brohm. Mithilfe von viel Eigeninitiative sowie Fördermitteln seien in den vergangenen Jahren wahre Schätze für Gäste entwickelt worden. Brohm erinnert unter anderem an Unterkünfte in historischer Kulisse, typische altmärkische Feldsteinkirchen und versteckte Kulturstätten. „Es gibt mehr zu entdecken, als gedacht, das verspreche ich“, sagte Brohm.

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