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Ziele der LEADER-Strategie abgesteckt
04.03.2015 13:19

Die bisher anerkannte Lokale Aktionsgruppe (LAG) Uchte-Tanger-Elbe muss bis zum 31.03.2015 eine lokale Entwicklungsstrategie (LES) erarbeiten und sich in einem landesweiten Wettbewerb mit anderen Interessengruppen in Sachsen-Anhalt zur Anerkennung für die neue EU-Förderperiode bis 2020 messen lassen. Zu weiteren Abstimmung über die Handlungsfelder und Zielsetzungen dieser Strategie begrüßte LAG-Vorsitzender Andres Brohm am 03.03.2015 Vorstandsmitglieder und Planer im Tangerhütter Rathaus.

Sibylle Paetow und Björn Gäde vom Stendaler Büro LandLeute GbR stellten den aktuellen Bearbeitungsstand vor. Demnach werden drei Handlungsfelder definiert, die auch einen engen Bezug zu den Säulen der Regionalmarketing-initiative „Die Altmark. Grüne Wiese mit Zukunft“ haben. Die Basis für die Themenwahl bildeten über 110 Projektvorschläge mit einen Finanzbedarf von ca. 20 Millionen Euro, die aus dem Ideenwettbewerb hervorgegangen sind, sowie die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt Ende Januar in Windberge. Endgültig wird sich die Mitgliederversammlung am 24.03.2015 mit dem Strategie-Entwurf befassen. Konkrete Projektanträge werden hier allerdings nicht beschlossen. Dies erfolgt erst nach Anerkennung der LAG und Veröffentlichung der relevanten Förderrichtlinien für CLLD/LEADER durch das Land gegen Ende des Jahres. Vorgesehen ist zudem ein jährlicher Projektwettbewerb, wie er durch die LAG bereits in der abgelaufenen Förderperiode erfolgreich praktiziert worden ist.

In der neuen Förderperiode bis 2020 wird in Sachsen-Anhalt ein Multifondsansatz realisiert, in dem Mittel der drei wichtigsten EU-Fördertöpfe bereitgestellt werden. Damit können nicht nur bauliche Maßnahmen in den Dörfern umgesetzt werden, sondern es gibt auch Unterstützungsmöglichkeiten für Investitionen in den Städten sowie für Weiterbildungen oder Vernetzungsaktivitäten.

Bild: LAG-Vorsitzender Andreas Brohm (3. v.l.) begrüßte im Tangerhütter Rathaus den Vorstand und Vertreter des beauftragten Planungsbüros. (Foto: Björn Gäde)

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